21. Februar 2010

Würde ich nicht ständig irgendwelche Filme drehen, hätte ich mehr Zeit für die Pflege dieser Seite. Um zum Beispiel ausführlich darüber zu berichten, wie ich mit Gerald im letzten Sommer wieder einmal meinen wahnsinnigsten Film gedreht habe.
Zwei Tage, ein Bus, 30 Statisten. Die krasseste Continuity-Leistung meiner Laufbahn.
Nächsten Freitag ist Premiere. Der Film handelt von der Liebe und leider auch vom Leben. Jeder ist willkommen!
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2. Dezember 2009

Dieser Blog ist leider alles andere als aktuell, und jetzt, wo’s eh egal ist, kann ich auch von hinten anfangen. Passender Weise bei Gold, der auf dem Filmschoolfest Munich 2009 endlich auch den süddeutschen Raum erobern konnte. Im gesamten Programm liefen nur 10 deutsche Filme, davon zwei von der AfBK Mainz, einer davon Gold – als “inoffizieller” Eröffnungsfilm des Festivals.
Das Ende dieser Woche verbrachte ich am anderen Ende des Landes auf dem Up and Coming-Festival in Hannover, wo ich als Filmlehrer an einer Podiumsdikussion teilnehmen durfte. Schweren Herzens, denn das Festival in München war überraschender Weise eines der besten, die ich bislang besuchen konnte und die kollegiale Stimmung unter Filmemachern und Organisatoren war so herzlich, daß ich ernsthaft überlegen mußte, ob ich am Samstag Abend nicht extra für die Abschlußparty von Hannover nach München fahre.
Es hat nicht geklappt, leider. Immerhin – das yin & das yang – konnten Gerald und ich auch die Preisverleihung virtuell ABER Leinwand füllend eröffnen.
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26. Mai 2009

Sechs mal hatte ich nun einen Film auf dem Internationalen KurzFilmFestival Hamburg laufen, in diesem Jahr folgt der siebte:
Das Erste Mal, nach Babyshake meine zweite erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gerald Haffke, läuft im diesjährigen Wettbewerbsprogramm “Flotter Dreier”.
Das Festival ist in Deutschland das schönste, das ich kenne, ich kann also nur empfehlen, ebenfalls dorthin zu fahren.
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14. April 2009

Diejenigen, die DAS AKADEMION bislang verpasst haben, und jene, die nicht genug davon kriegen können, können es jetzt noch ein letztes mal erleben, bevor es entweder zum Allgemeingut wird oder auf ewig in der Versenkung verschwindet:
Am Sonntag, den 3. Mai 2009 um 18 Uhr stelle ich die Hör-DVD im Rahmen einer virtuellen Lesung vor.
Dieser Abend bei Wein, Wurst und grünem Tee ist eine kostenlose, öffentliche Veranstaltung und findet im Raum der Filmklasse in der Akademie für bildende Künste in Mainz statt.
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3. April 2009

Gold entwickelt sich zum Festivalrenner – wer hätte das gedacht! Wer dieses seltene Dokument einmal bestaunen möchte, der kann dies:
auf dem Rostocker FISH Filmfestival tun, auf dem Osnabrückner European Media Art Festival und auf dem Berlin-Potsdamer SEHSÜCHTE Filmfestival.
In Potsdam sind die Künstler selbstredend anwesend, in Osnabrück vielleicht auch (hängt von der Berliner Luft ab), Rostock wird leider ohne uns auskommen müssen.
Nur zu, Gold ist unser geheimster Film!
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24. Februar 2009

Es gibt alte Schulen, neue Schulen, Hamburger, Frankfurter, Leipziger und Berliner. Meist ist damit ein eigener Stil gemeint, der an eine Idee geknüft ist, die wiederum mit der Stadt, in der die Schule gegründet wurde, nicht viel zu tun hat. In Mainz ist das anders:
Hier kann man leider Gottes gar nicht anders, als bei der Filmarbeit unkonventionell vorzugehen. Und in einer Stadt wie Mainz läuft man auch so schnell nicht Gefahr, die eigene Schule allzu ernst zu nehmen. Der Filmwissenschaftler Bernd Zywietz hat im Filmmagazin Screenshot ein äußerst nettes Portrait meiner bisherigen Filme veröffentlich und dabei die Filmwelt zum ersten Mal mit dem Begriff “Mainzer Schule” konfrontiert.
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17. Februar 2009

In den Pausen gab es Wurstbrot, Rotwein und grünen Tee. Frank Scherer saß auf einem Thron, genau da, wo vor kurzem noch das Pferd stand, und las drei Stunden lang Geschichten aus dem Akademion vor. Das geneigte Publikum verharrte malerisch zwischen aufgereihten Staffeleien, hielt klaglos durch und wollte eigentlich gar keine Pausen haben. Dennoch waren am Ende Wurst, Wein und Tee reslos geleert, Frank verließ seinen Thron nach einer guten Lesung, die Resonanz war ausschließlich positiv und ich darf mich nun offiziell Meisterschüler der Bildenden Künste nennen.
Sobald ich die Aufzeichnungen des Abends geschnitten habe (das kann dauern, bei neun Stunden Material), kann man sich die Lesung unter das-akademion.de anhören und ansehen.
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6. Januar 2009

Der junge Künstler Anton begibt sich in das Königreich Akademion. Dort will er von legendären Koryphäen in die großen Geheimnisse der Kunst eingeweiht werden. Jedoch sind die Lektionen härter als erwartet: statt auf allwissende Mentoren trifft Antonio auf eitle Dilettanten, geisterhafte Rätsel, mörderische Intrigen, auf König, Gott und Teufel – und auf die eine, einzig wahre, fatale Liebe.
In nur zwölf Lektionen vermittelt DAS AKADEMION anschaulich den richtigen Weg zu einem Künstlerdasein.
Am Samstag, den 7. Februar 2009 um 18 Uhr liest der Schauspieler Frank Scherer (bekannt aus Carne Vale) meine Abschlussarbeit in Novellenform. Die Veranstaltung findet im Hörsaal der Akademie für bildende Künste in Mainz statt und krönt das offizielle Programm des diesjährigen Rundgangs.
Das kann nur gut werden!
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28. Dezember 2008
Es ist wieder ein bisschen was passiert, die letzten Wochen.

Ich hatte ein weiteres Interview, nun im SWR. Diesmal gab es allen Grund, aufgeregt zu sein, und ich war es auch. Nachdem ich bislang zweimal mit Netz üben durfte, klaffte vor mir plötzlich eine Schlucht von vier Minuten Liveperformance im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Ich saß auf einem Sessel, hörte den Countdown & spürte nichts als meinen Herzschlag. Es ist irgendwie gut gegangen, und es war gar nicht schlecht. Es ist mir gelungen, wieder andere Dinge zu erzählen, als in den vorherigen Interviews. Leider darf ich die Aufzeichnung nicht online stellen – öffentlich-rechtliches Fernsehen eben. Damit wenigstens ein flüchtiger Eindruck entsteht, habe ich mir aber erlaubt, eine Animation zu erstellen. Bitte klicken Sie auf das Bild.

Außerdem kann ich mit Stolz verkünden, daß unser Film GOLD einen ganz großen Sprung gewagt hat: wir liefen auf dem Blitzfilm-Festival im fernen China. Bei 3000 Besuchern kann man davon ausgehen, daß mindestens ein Drittel davon unser kleines Kunstwerk bestaunen durfte (unter anderem im Museum of Modern Art, Shanghai).
Treten Sie näher, meine Damen und Herrn, treten Sie heran und staunen Sie: hier sehen Sie GOLD – Kunst, die Kulturen vereint!

Und noch eine Notiz zum Thema Kunst: diesen Montag konnte ich mich am Dreh meines Kommilitonen Christoph Otto beteiligen. Beim Kinowerbespot für den Rundgang der Mainzer Akademie für bildende Künste durfte ich als Regieassistent erstmals mit 30 Statisten, einem älteren Herren, einem nackten Mann, einem Kind UND einem Tier arbeiten. Man staunt beim Filmemachen immer wieder und denkt jedes Mal aufs Neue, man hätte noch nie eine so bizarre Szene erlebt. So auch dieses mal, als der Hengst mit dem schönen Namen “Tiziano” anfing die Deko zu zerbeißen, derweil dessen Pflegerinnen seine Fäkalien mit einem Wischmob über den Boden unseres gepflegten Hörsaals schmierten. Bitte klicken Sie auf das Bild.
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26. November 2008
Preise gewinnt man ja erfahrungsgemäß immer nur dann, wenn man nicht damit rechnet. Nun ereilte mich überraschend die Nachricht, daß das (von mir geleitete) letztjährige Filmprojekt der Helene-Lange-Schule den ersten Preis des Wiesbadener Exground-Filmfestivals gewonnen hat (in der Kategorie “Youth Days”).
Am Freitag war die Premiere des diesjährigen Filmprojektes – meiner Meinung nach nochmal eine Steigerung. Mal sehen, was die Festivals sagen.
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